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Praxiszeitung_Dez2012
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Im Zentrum der Untersuchung steht das ärztliche Gespräch (sog. Anamnese). Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Beschwerden möglichst genau zu schildern. Zusätzlich wird der Arzt in manchen Punkten noch einmal genau nachfragen, um auf diese Art vielleicht schon eine erste Zuordnung zu bestimmten Diagnosen vornehmen zu können.

Danach erfolgt die Erhebung eines körperlich-neurologischen Befundes. Der Arzt wird dazu der Reihe nach verschiedene Teile des Nervensystems untersuchen (je nach Beschwerdebild kann die eine oder andere Untersuchung auch entfallen):

  • Hirnnerven (z.B. Gesichtsmuskulatur, Augenbewegung, Hören, Sehen)
  • Motorik (z.B. Kraft in Armen und Beinen, Muskelspannung)
  • Sensibilität (z.B. Berührungs-, Schmerzempfinden, Vibrationsempfinden)
  • Reflexe (mit dem Reflexhammer werden Muskelzuckungen ausgelöst)
  • Koordination (z.B. Stehen und Gehen mit geschlossenen Augen, Finger-Nase-Versuch)
  • Abhören der Halsschlagadern, des Herzens etc.

In der elektrophysiologischen Diagnostik, die manchmal wegen der Verwendung leichter Stromreize oder Nadeln etwas unangenehm sein kann, können Informationen über Muskeln, Nerven, Rückenmark und Gehirn gewonnen werden. Angeboten werden

  • Hirnstromuntersuchung (Elektroencephalogramm, EEG)
  • Messung der Nervenleitgeschwindigkeiten (Elektroneurographie, NLG)
  • Nadeluntersuchung der Muskelaktivität (Elektromyographie, EMG)
  • Messung der Sehbahn (visuell evozierte Potentiale, VEP)
  • Messung der Hörbahn (akustisch evozierte Potentiale, AEP)
  • Messung der Berührungsbahnen (somatosensibel evozierte Potentiale, SEP)
  • Messung der motorischen Bahnen (Magnetstimulation, MEP)

Bei der Doppleruntersuchung, die völlig schmerzfrei unter Verwendung eines Kontaktgels erfolgt, werden die Blutgefäße, die das Gehirn versorgen untersucht, um Engstellen, Verschlüsse oder Arteriosklerose-Veränderungen festzustellen. In der Praxis stehen modernste Untersuchungsgeräte zur Verfügung, Dr. Wiborg besitzt das Zertifikat "Spezielle neurologische Ultraschalldiagnostik"" und ist anerkannter Ausbilder der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM e.V.). Untersucht wird mit

  • Stiftsonden (sog. cw- und pw-Doppler) der Hals- und Hirngefäße
  • farbkodierte Duplexsonographie der Hals- und Hirngefäße

Schlußendlich sind in der Praxis sowohl die gängigen, in der Nervenheilkunde erforderlichen Blutuntersuchungen (in Zusammenarbeit mit dem Labor Dr. Rothmeier) möglich. Außerdem werden Liquorpunktionen durchgeführt, mit denen z.B. entzündliche Erkrankungen wie die Multiple Sklerose weiter abgeklärt werden können.

Mithilfe dieser Untersuchungen ist es häufig möglich, mit hoher Wahrscheinlichkeit eine bestimmte Diagnose zu stellen. Manchmal sind aber noch andere Untersuchungen notwendig, die eine Überweisung zu anderen Ärzten erforderlich machen. Dazu gehören vor allem bildgebende Verfahren wie die Kernspintomographie und die Computertomographie, für die wir mit verschiedenen Röntgen-Praxen in Ulm und Neu-Ulm zusammen arbeiten.

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